Der ultimative Ratgeber

Heizen mit Infrarot: Kosten, Stromverbrauch, Vorteile und Erfahrungen

Alles, was du über Infrarotheizungen wissen musst: Funktion, Bauarten, Montage, Steuerung, Kosten, Stromverbrauch, Vorteile, Nachteile, Sicherheit, Einsatzbereiche, Erfahrungen, Kaufberatung und die richtige Planung für Wohnung, Haus, Altbau, Neubau und Gewerbe.

  • Kosten realistisch einschätzen
  • Stromverbrauch verstehen
  • Altbau & Neubau bewerten
  • Fehlkäufe vermeiden
  • 30+ JahreErfahrung mit Heizlösungen
  • 150.000+zufriedene Kunden
  • 4,9 Sternebei Google Bewertungen
  • ÖVE-geprüftSicherheit aus Österreich
Warum immer mehr Haushalte umsteigen

Die Vorteile der Infrarotheizung auf einen Blick

Infrarotheizungen überzeugen vor allem durch angenehme Strahlungswärme, einfache Montage, geringe Wartung, flexible Steuerung und viele Einsatzmöglichkeiten.

Komfort

Angenehme Wärme

Wärmt Menschen und Oberflächen direkt – für ein natürliches Wärmegefühl.

Wartung

Wartungsarm

Keine Brenner, keine wasserführenden Rohre und kein klassischer Heizraum.

Flexibilität

Einfach & flexibel

Schnelle Montage an Wand oder Decke – ideal für Neubau, Altbau und Sanierung.

Effizienz

Effizient steuerbar

Gezielte Wärme dort, wo sie gebraucht wird – keine unnötige Wärmeverteilung.

Photovoltaik

Ideal mit Photovoltaik

Selbst erzeugter Strom kann den Betrieb unterstützen.

Sauberkeit

Sauber & leise

Saubere Wärme ohne aufgewirbelten Staub, ohne Lärm und ohne offenes Feuer im Raum.

Moderne Infrarotheizung als Wandpaneel in einem hellen Wohnraum
Moderne Infrarotpaneele fügen sich unauffällig in den Wohnraum ein und geben angenehme Strahlungswärme ab.
Grundlagen

Was bedeutet Heizen mit Infrarot?

Beim Heizen mit Infrarot wird Wärme nicht hauptsächlich über Luftbewegung verteilt, sondern über Strahlungswärme. Eine Infrarotheizung erwärmt Oberflächen, Wände, Möbel und Menschen im Raum. Diese Oberflächen speichern Wärme und geben sie wieder an die Umgebung ab.

Der wichtigste Unterschied zu klassischen Heizkörpern liegt in der Art der Wärmeverteilung. Konvektionsheizungen erwärmen vor allem die Raumluft. Warme Luft steigt auf, kühlt ab und sinkt wieder. Dadurch entsteht Luftzirkulation. Eine Infrarotheizung arbeitet anders: Sie gibt Wärme direkt in den Raum ab und erzeugt ein ruhigeres, gleichmäßigeres Wärmegefühl.

Viele Menschen empfinden Infrarotwärme als angenehm, weil sie sich natürlicher und direkter anfühlt. Das Raumgefühl hängt nicht nur von der Lufttemperatur ab, sondern auch von der Temperatur der Oberflächen im Raum. Genau deshalb kann ein Raum mit Infrarotheizung oft bereits behaglich wirken, obwohl die gemessene Lufttemperatur etwas niedriger ist als bei herkömmlichen Heizsystemen.

Wie sich Infrarot konkret von anderen Systemen unterscheidet, zeigen unsere Detailvergleiche zu Infrarotheizung oder Wärmepumpe und Infrarotheizung oder Gasheizung. Eine kompakte Einordnung der Unterschiede und Einsatzmöglichkeiten findest du außerdem in unserem Beitrag Heizen mit Infrarot – Vorteile, Unterschiede & Einsatzmöglichkeiten.

Kurzantwort: Heizen mit Infrarot bedeutet: Die Heizung erwärmt Oberflächen und Menschen durch Strahlungswärme. Dadurch entsteht angenehme Wärme ohne starke Luftbewegung.
Wohnzimmer mit moderner Infrarotheizung
Praxisnah geplant Die beste Infrarotheizung passt zu Raum, Nutzung, Leistung und Steuerung.

Strahlungswärme statt warmer Luft – der physikalische Hintergrund

Infrarotstrahlung ist ein Teil des natürlichen Lichtspektrums und für das Auge nicht sichtbar. Trifft diese Strahlung auf einen Körper oder eine Oberfläche, wird sie in Wärme umgewandelt. Genau dieses Prinzip kennen wir von der Sonne: Auch an einem kühlen, aber sonnigen Wintertag fühlt sich die Sonne auf der Haut warm an, obwohl die Luft kalt ist. Eine Infrarotheizung nutzt dasselbe Grundprinzip – nur kontrolliert, dosiert und steuerbar im Innenraum.

Weil zuerst die festen Oberflächen erwärmt werden und nicht die Luft, bleibt die Temperaturverteilung im Raum sehr gleichmäßig. Bei klassischen Heizkörpern ist es unter der Decke oft deutlich wärmer als am Boden, weil warme Luft nach oben steigt. Bei Strahlungswärme ist dieser Unterschied in der Regel kleiner, was als besonders behaglich empfunden wird.

Wärme wie die Sonne – nur besser steuerbar

So funktioniert eine Infrarotheizung

Eine Infrarotheizung erwärmt nicht zuerst die Luft, sondern Menschen, Wände, Möbel und Oberflächen. Diese speichern die Wärme und geben sie gleichmäßig wieder ab.

Funktionsweise in 5 Schritten

1Strom rein

Die Heizung wandelt Strom in Wärme um.

2Strahlung raus

Infrarotstrahlen breiten sich im Raum aus.

3Oberflächen warm

Wände, Möbel und Personen nehmen Wärme auf.

4Wärme speichern

Oberflächen geben die Wärme langsam wieder ab.

5Behaglichkeit

Gleichmäßige Wärme ohne starke Luftbewegung.

Schematische Darstellung der Strahlungswärme einer Infrarotheizung im Raum
Die Strahlungswärme wirkt direkt auf Oberflächen und Personen – ähnlich wie die Wärme der Sonne.

Warum Montage und Raumplanung entscheidend sind

Eine gute Infrarotheizung beginnt nicht beim Produkt, sondern beim Raum. Wie groß ist der Raum? Wie hoch ist die Decke? Gibt es viele Außenwände? Wie gut sind Fenster und Dämmung? Wo halten sich Menschen auf? Welche Möbel stehen im Raum? All diese Fragen beeinflussen, wo eine Infrarotheizung montiert werden sollte und welche Leistung sinnvoll ist. Die passende Wattzahl ermittelst du am einfachsten mit unserem Heizlastrechner.

Für viele Räume ist die Wandmontage eine gute Lösung. In anderen Fällen kann die Deckenmontage besonders effizient sein, weil die Wärme großflächig in den Raum abgegeben wird und keine Wandfläche verloren geht. Für Badezimmer sind Spiegelheizungen, Glasheizungen oder elektrische Badheizkörper besonders beliebt – mehr dazu auf unserer Seite zur Infrarotheizung im Badezimmer sowie im Ratgeber mit Vorteilen, Planung & Designideen fürs Bad.

Bauarten & Typen

Welche Infrarotheizungen gibt es?

Infrarotheizungen unterscheiden sich in Material, Optik, Montageart und Einsatzzweck. So findest du für jeden Raum die passende Variante – funktional und optisch.

Standardpaneel

Die klassische Variante in Weiß oder Anthrazit. Vielseitig für Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräume und in vielen Größen erhältlich.

Spiegelheizung

Heizen und Spiegeln in einem. Besonders fürs Badezimmer beliebt, da der Spiegel durch die Wärme nicht beschlägt.

Glasheizung

Edle Glasoberfläche in vielen Farben. Eine designorientierte Lösung für Wohnräume, Küche und Bad.

Bild- & Motivheizung

Heizung mit individuellem Motiv oder Foto. Wärme, die gleichzeitig als Wandgestaltung dient.

Naturstein- & Tafelheizung

Hochwertige Optik mit guter Wärmespeicherung. Wirkt auch nach dem Abschalten angenehm nach.

Deckenelement

Für die Deckenmontage konzipiert. Strahlt großflächig nach unten und lässt Wandflächen frei.

Standgerät & mobil

Flexibel aufstellbar ohne feste Montage – ideal als Zusatz- oder Übergangsheizung.

Badheizkörper & Handtuchwärmer

Wärme und Handtuchtrocknung kombiniert. Komfortlösung speziell für das Badezimmer.

Verschiedene Bauarten von Infrarotheizungen: Paneel, Spiegel-, Glas- und Bildheizung
Von der klassischen Tafel bis zur Spiegel-, Glas- oder Motivheizung: Für jeden Raum gibt es die passende Bauart.
Welche Bauart passt zu deinem Raum?Entdecke alle Varianten in unserem Shop – vom Paneel bis zur Designheizung.
Montage & Positionierung

Wo und wie wird eine Infrarotheizung montiert?

Die richtige Position entscheidet stark über Wirkung und Effizienz. Die Heizung sollte so angebracht werden, dass die Strahlung möglichst frei und ungehindert in den Aufenthaltsbereich wirken kann. Große Möbel oder Vorhänge direkt davor mindern die Wirkung.

Wandmontage

Die häufigste Lösung. Die Heizung strahlt in den Raum und lässt sich gut auf den Sitz- oder Arbeitsbereich ausrichten. Ideal für Wohnzimmer, Büro und Schlafzimmer.

Deckenmontage

Besonders gleichmäßig und platzsparend, da keine Wandfläche belegt wird. Sinnvoll bei begrenzten Wänden, in Durchgangsbereichen oder bei höheren Räumen.

Freistehend & mobil

Standgeräte lassen sich flexibel dort einsetzen, wo gerade Wärme gebraucht wird – ohne Bohren, ideal als Zusatzheizung.

Infrarotheizung an der Decke montiert in einem modernen Raum
Frei strahlen lassen Die Wärme sollte ungehindert in den Aufenthaltsbereich gelangen.
Tipp zur Positionierung: Plane die Heizung dort ein, wo sich Personen tatsächlich aufhalten – etwa gegenüber der Couch, über dem Schreibtisch oder neben dem Esstisch. So wird die Strahlungswärme am direktesten spürbar.
Ehrlich erklärt

Wann ist eine Infrarotheizung geeignet – und wann nicht?

Eine gute Ratgeberseite muss nicht nur Vorteile nennen, sondern auch ehrlich erklären, wo Infrarot weniger sinnvoll sein kann.

Infrarotheizung ist besonders geeignet, wenn …

  • du eine gute oder durchschnittliche Dämmung hast
  • du Renovierungen ohne Heizungsumbau planst
  • du einzelne Räume oder Zonen heizen möchtest
  • du eine Zusatzheizung oder Übergangslösung suchst
  • du Solarstrom oder PV nutzt oder nutzen möchtest
  • du Wert auf Wartungsfreiheit und Komfort legst

Infrarotheizung ist weniger geeignet, wenn …

  • das Gebäude sehr schlecht gedämmt ist
  • dauerhaft sehr hohe Temperaturen gebraucht werden
  • ein sehr hoher Wärmebedarf existiert
  • keine passende Dimensionierung möglich ist
  • nur nach dem billigsten Produkt gesucht wird
  • keine Thermostate oder Steuerung geplant sind
Gut zu wissen: Bei kühlen, feuchten Außenwänden kann Infrarot helfen, Oberflächen trockener zu halten – wie das funktioniert, liest du im Ratgeber Infrarotheizung gegen Schimmel. Vor einem Umstieg im Bestand lohnt sich außerdem unser Beitrag Infrarotheizung in der Sanierung.
Kosten & Verbrauch

Stromverbrauch und Kosten einer Infrarotheizung

Die Kosten hängen nicht nur von der Wattzahl ab. Entscheidend sind Laufzeit, Strompreis, Dämmung, Raumgröße, gewünschte Temperatur und Steuerung.

Wichtige Faktoren

  • Raumgröße und Raumhöhe
  • Dämmung von Wänden, Fenster und Decke
  • gewünschte Raumtemperatur
  • Nutzungsdauer pro Tag
  • Strompreis pro kWh
  • Steuerung und Thermostat

Beispielrechnung – 20 m² Wohnraum

Angenommene Heizleistung800 Watt
Durchschnittliche Laufzeit pro Tag6 h
Verbrauch pro Tag4,8 kWh
Verbrauch pro Monat144 kWh
Strompreis Beispiel0,30 €/kWh
Stromkosten pro Monat43,20 €

Kosten sparen mit Infrarot

  • Thermostat gezielt nutzen
  • Räume bedarfsgerecht heizen
  • PV-Strom selbst nutzen
  • richtige Leistung wählen
  • gute Dämmung optimieren

Stromkosten berechnen

Warum die reine Wattzahl wenig aussagt

Eine Infrarotheizung mit 800 Watt verbraucht nur dann durchgehend 800 Watt, wenn sie ununterbrochen läuft. In der Praxis schaltet ein Thermostat die Heizung jedoch immer wieder ab, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist. Die tatsächliche Laufzeit – und damit der reale Verbrauch – liegt deshalb oft deutlich unter dem theoretischen Maximum. Genau deshalb ist eine gute Steuerung einer der wichtigsten Hebel für niedrige Betriebskosten.

Du willst es genauer wissen? In unserer Stromverbrauch-Tabelle mit Verbrauch, Kosten & Spartipps findest du Richtwerte für verschiedene Raumgrößen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du deine Heizkosten selbst überschlägst, liefert der Ratgeber Infrarotheizung-Kosten berechnen. Für deinen konkreten Fall kombinierst du am besten Heizlastrechner und Stromkostenrechner.

Hinweis: Die Beispielrechnung dient zur Orientierung. Der tatsächliche Verbrauch kann je nach Raum, Gebäude, Temperatur, Strompreis und Nutzung deutlich abweichen.
Heizsysteme im Vergleich

Infrarotheizung vs. andere Heizsysteme

Die beste Heizlösung hängt vom Gebäude, Budget, Energiequelle und Nutzungsverhalten ab.

KriteriumInfrarotheizungWärmepumpeGasheizungPelletheizungFußbodenheizung
Anschaffungskostenniedrig bis mittelhochmittelhochmittel bis hoch
Installationsaufwandgeringhochmittelhochhoch
Wartungsehr geringmittelmittelhochgering
Platzbedarfsehr geringmittelmittelhochniedrig
Reaktionszeitschnellmittelmittelmittellangsam
Ideal fürWohnung, Sanierung, Zusatzheizung, PVNeubau, gute DämmungBestand mit GasanschlussLandhaus, EinfamilienhausNeubau, Sanierung

Du stehst vor einer konkreten Systementscheidung? Dann helfen dir unsere ausführlichen Direktvergleiche weiter: Infrarotheizung oder Wärmepumpe und Infrarotheizung oder Gasheizung. Dort gehen wir auf Kosten, Voraussetzungen und typische Einsatzfälle im Detail ein.

Wo viele Haushalte profitieren

Wo sich Infrarotheizungen besonders eignen

Jeder Raum hat andere Anforderungen. Deshalb sollte Infrarot immer raumweise betrachtet werden.

Infrarotheizung im Wohnzimmer

Wohnzimmer

Für gemütliche Wohnbereiche und angenehme Aufenthaltswärme.

Mehr erfahren
Infrarotheizung im Badezimmer

Badezimmer

Schnelle Wärme und Komfort nach dem Duschen oder Baden.

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Infrarotheizung im Schlafzimmer

Schlafzimmer

Sanfte Wärme für ein ruhiges Raumklima mit wenig Luftbewegung.

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Infrarotheizung in der Küche

Küche

Platzsparend und effizient bei begrenzten Wandflächen.

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Infrarotheizung im Büro

Büro & Homeoffice

Gezielte Wärme am Arbeitsplatz ohne das ganze Haus zu heizen.

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Infrarotheizung im Wintergarten

Wintergarten

Wärme für den Aufenthaltsbereich bei vielen Glasflächen.

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Leistung richtig berechnen

Wie viel Watt braucht eine Infrarotheizung?

Pauschale Wattangaben können nur grob helfen. Entscheidend sind Raumdaten, Dämmung, Nutzung und gewünschte Temperatur.

Als grobe Orientierung wird je nach Dämmstandard häufig mit rund 50 bis 100 Watt pro Quadratmeter gerechnet. Gut gedämmte Neubauten liegen eher am unteren Ende, schlecht gedämmte Altbauten am oberen. Diese Faustregel ersetzt aber keine echte Berechnung: Raumhöhe, Anzahl der Außenwände, Fensterflächen und die gewünschte Temperatur verändern den Bedarf erheblich. Für ein verlässliches Ergebnis nutzt du am besten den Heizlastrechner.

RaumtypTypische BesonderheitPlanungsempfehlung
Badezimmerhöhere Wunschtemperatur, kurze NutzungszeitenLeistung eher großzügig und sicher planen
Wohnzimmerlange Aufenthaltsdauer, Komfort wichtigPositionierung und Steuerung sorgfältig wählen
Schlafzimmerniedrigere Temperatur oft ausreichendmoderate Leistung und ruhige Steuerung
AltbauDämmung, Fenster und Raumhöhe entscheidendHeizlast genau prüfen – siehe Altbau-Ratgeber
Neubaugeringe Heizlast, PV möglichfrühzeitig ins Gesamtkonzept integrieren
Unsicher, welche Heizleistung du brauchst?Berechne deinen Bedarf direkt online.
Altbau, Neubau & Sanierung

Infrarotheizung im Gebäude richtig bewerten

Ob Infrarot sinnvoll ist, hängt stark vom Gebäude ab. Altbau, Neubau und Sanierung sollten unterschiedlich bewertet werden.

Altbau

Im Altbau sind Dämmung, Fenster, Außenwände und Raumhöhe entscheidend. Mit der richtigen Planung kann Infrarot auch hier funktionieren.

Altbau-Ratgeber

Neubau

Im Neubau können niedrige Heizlast, PV und smarte Steuerung deutliche Vorteile bringen.

Neubau: Kosten & Planung

Sanierung

Bei der Sanierung punktet Infrarot durch einfache Nachrüstung ohne großen Heizungsumbau.

Lohnt sich der Umstieg?
Steuerung, Thermostate & Smart Home

Effizient heizen dank intelligenter Steuerung

Eine Infrarotheizung entfaltet ihre Stärken erst mit der passenden Regelung. Sie sorgt dafür, dass nur dann geheizt wird, wenn Wärme wirklich gebraucht wird.

Thermostat mit Fühler

Misst die Temperatur und schaltet die Heizung automatisch ab, sobald der Sollwert erreicht ist.

Zeitprogramme

Heize nur dann, wenn du den Raum nutzt – etwa morgens im Bad oder abends im Wohnzimmer.

Funk- & App-Steuerung

Bequem per Smartphone regeln, auch von unterwegs, und Räume einzeln ansteuern.

Smart-Home-Anbindung

Einbindung in bestehende Systeme für Automatisierung und mehr Komfort.

Infrarotheizung mit Photovoltaik kombinieren

Besonders interessant wird Infrarot, wenn elektrische Wärme mit selbst erzeugtem Strom kombiniert wird. Mit einer PV-Anlage kann ein Teil des Heizstroms direkt vom eigenen Dach kommen. Vor allem bei guter Dämmung und niedriger Heizlast kann das die laufenden Kosten spürbar beeinflussen.

Ob und wann sich die Kombination für dich rechnet, erklären wir ausführlich im Ratgeber Infrarotheizung & Photovoltaik. Passende Thermostate und Steuerungen findest du in unserem Shop.

Photovoltaikanlage auf einem Hausdach zur Kombination mit Infrarotheizung
Strom vom Dach PV-Strom kann den Betrieb der Infrarotheizung unterstützen.
Sicherheit, Prüfung & Lebensdauer

Geprüfte Sicherheit, lange Lebensdauer, wenig Wartung

Infrarotheizungen haben keine beweglichen Teile, keinen Brenner und keine wasserführenden Leitungen. Das macht sie robust, sicher und im Alltag praktisch wartungsfrei. Gerade in Österreich ist dabei die geprüfte elektrische Sicherheit ein wichtiges Thema.

ÖVE-geprüfte Sicherheit aus Österreich

Gerade in Österreich ist es wichtig, dass Elektroheizgeräte den geltenden Sicherheitsnormen entsprechen und eine ÖVE-Prüfung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik vorliegt. Unsere Infrarotheizungen sind ÖVE-geprüft – ein klares Qualitäts- und Sicherheitsmerkmal, auf das du beim Kauf unbedingt achten solltest.

Passende Schutzart

Für Feuchträume wie das Bad sollten Modelle mit geeigneter Schutzart (z. B. IP24 oder höher) gewählt und fachgerecht montiert werden.

Überhitzungsschutz

Hochwertige Geräte verfügen über Schutzmechanismen, die eine Überhitzung verhindern.

Lange Lebensdauer

Ohne Verschleißteile wie Pumpen oder Brenner geben Hersteller in der Regel lange Nutzungszeiten an.

Kaum Wartung

Kein Heizungsservice, kein Entlüften, kein Kaminkehrer – im Alltag genügt gelegentliches Abstauben.

Wichtig: Achte beim Kauf auf geprüfte Qualität, eine vorhandene ÖVE-Prüfung, klare technische Angaben und eine fachgerechte Installation – besonders in Feuchträumen. So bleibt die Heizung über viele Jahre sicher und zuverlässig im Einsatz.
Sauberkeit & Raumklima

Saubere Wärme – ganz ohne Verbrennung im Raum

Eine Infrarotheizung kommt im Wohnraum ganz ohne Verbrennung aus: kein offenes Feuer, kein Brennstoff und keine Lagerung von Öl, Gas oder Pellets. Das sorgt für ein sauberes, geruchsfreies Heizen und spart Platz, weil kein klassischer Heizraum nötig ist.

Wie der Betrieb energetisch aussieht, hast du dabei selbst in der Hand: Mit Ökostrom oder selbst erzeugtem Strom aus einer Photovoltaik-Anlage kannst du deinen Strombezug ganz bewusst gestalten. Weil sich einzelne Räume gezielt und schnell beheizen lassen, heizt du außerdem nur dort, wo du die Wärme wirklich brauchst.

Wie sich die Kombination mit der eigenen Photovoltaik-Anlage konkret auswirkt, liest du im Beitrag Infrarotheizung & Photovoltaik.

Sauberes, angenehmes Heizen mit Infrarotheizung im hellen Wohnraum
Sauber im Raum Keine Verbrennung und kein Brennstoff direkt im Wohnraum.
Erfahrungen aus der Praxis

So sieht effektives Heizen mit Infrarot aus

Gute Erfahrungen entstehen meistens dann, wenn die Infrarotheizung richtig geplant, passend dimensioniert und sinnvoll gesteuert wird. Diese typischen Anwendungsfälle zeigen, was in der Praxis funktioniert.

20 m² Wohnzimmer

Leistung ca. 800 Watt, Nutzung 5–7 h/Tag, ideal mit Thermostat und guter Position gegenüber der Sitzgruppe.

8 m² Badezimmer

Leistung ca. 400–600 Watt, Nutzung 2–3 h/Tag, ideal als Spiegel- oder Glasheizung mit Zeitprogramm am Morgen.

60 m² Wohnung

Mehrere Paneele, raumweise Steuerung, besonders sinnvoll bei guter Dämmung und gezielter Nutzung einzelner Räume.

120 m² Einfamilienhaus

Heizlast exakt prüfen, Kombination mit PV und Smart-Home-Steuerung für planbare Betriebskosten.

Infrarotheizung im praktischen Einsatz in einer modernen Wohnung
Richtig geplant und gesteuert sorgt Infrarot raumweise für gleichmäßige Behaglichkeit.

Allen Beispielen gemeinsam ist: Die besten Ergebnisse entstehen nicht durch möglichst viel Leistung, sondern durch die richtige Kombination aus passender Dimensionierung, guter Positionierung und konsequenter Steuerung über Thermostate. Wer diese drei Punkte beachtet, heizt komfortabel und behält die Kosten im Griff.

Schritt für Schritt

In 6 Schritten zur passenden Infrarotheizung

Mit einer klaren Reihenfolge vermeidest du Fehlkäufe und planst von Anfang an effizient.

Raum & Bedarf erfassen

Notiere Raumgröße, Raumhöhe, Außenwände, Fenster, Dämmstandard und die gewünschte Temperatur.

Heizlast berechnen

Ermittle die nötige Leistung mit dem Heizlastrechner, statt nur nach Quadratmetern zu schätzen.

Bauart & Design wählen

Entscheide zwischen Paneel, Spiegel-, Glas- oder Bildheizung – passend zu Raum und Optik.

Montageort festlegen

Plane Wand, Decke oder freistehend so, dass die Strahlung frei in den Aufenthaltsbereich wirkt.

Steuerung einplanen

Thermostate und Zeitprogramme von Anfang an mitdenken – sie sind der Schlüssel zu niedrigen Kosten.

Bestellen & installieren

Modelle im Shop auswählen und fachgerecht montieren – bei Fragen hilft unsere Beratung.

Fehler vermeiden

Die häufigsten Fehler beim Kauf & bei der Planung

Wer diese typischen Stolperfallen kennt, trifft eine bessere Entscheidung und ist langfristig zufriedener.

Das sollte vermieden werden

  • Leistung nur grob nach Quadratmetern schätzen
  • Thermostate und Steuerung weglassen
  • Heizung hinter Möbeln oder Vorhängen verbauen
  • Dämmung und Fenster ignorieren
  • nur auf den niedrigsten Preis achten
  • Schutzart im Bad nicht beachten

Das macht den Unterschied

  • Heizlast sauber berechnen
  • passende Thermostate fest einplanen
  • freie Strahlungsfläche sicherstellen
  • Dämmung und Nutzung realistisch bewerten
  • auf Qualität, Angaben und Service achten
  • für Feuchträume geeignete Modelle wählen
Mythen & Fakten

Häufige Irrtümer über Infrarotheizungen

Rund um Infrarot kursieren viele Pauschalaussagen. Hier ordnen wir die wichtigsten Punkte sachlich ein.

„Infrarot ist immer teuer“

Pauschal stimmt das nicht. Die Betriebskosten hängen von Dämmung, Leistung, Laufzeit, Strompreis und Steuerung ab. Mit Thermostaten, bedarfsgerechtem Heizen und ggf. PV-Strom lassen sich die Kosten deutlich beeinflussen.

„Funktioniert nur als Zusatzheizung“

Bei korrekt berechneter Heizlast und geeignetem Gebäude kann Infrarot auch als Hauptheizung dienen. Entscheidend sind Dimensionierung und Steuerung – der Heizlastrechner hilft bei der Einschätzung.

„Mehr Watt ist immer besser“

Überdimensionierung führt zu unnötigem Verbrauch, Unterdimensionierung zu Dauerbetrieb. Sinnvoll ist die zum Raum passende Leistung – Richtwerte findest du in unserer Stromverbrauch-Tabelle.

„Infrarot trocknet die Luft aus“

Da weniger Luft umgewälzt wird als bei Konvektion, wird häufig weniger Staub aufgewirbelt. Viele empfinden das Raumklima als angenehm – relevant etwa für Allergiker und Asthmatiker.

„Verursacht Schimmel“

Eher das Gegenteil kann der Fall sein: Warme Oberflächen bleiben tendenziell trockener. Mehr dazu im Ratgeber Infrarotheizung gegen Schimmel.

„Im Altbau sinnlos“

Es kommt auf Dämmung, Fenster und Raumhöhe an. Mit sauberer Planung kann Infrarot auch im Bestand funktionieren – siehe Altbau und Sanierung.

Kaufberatung

Worauf sollte man beim Kauf einer Infrarotheizung achten?

Die beste Infrarotheizung ist nicht automatisch die günstigste oder stärkste. Entscheidend ist, dass sie zum Raum, zur Nutzung und zur gewünschten Steuerung passt. Was eine wirklich gute Infrarotheizung ausmacht, erklären wir im Detail im Ratgeber Was macht eine gute Infrarotheizung aus?

1. Raum analysieren

Prüfe Raumgröße, Dämmung, Außenwände, Fenster, Raumhöhe und gewünschte Temperatur.

2. Leistung berechnen

Nutze den Heizlastrechner oder eine Beratung, statt nur nach Quadratmetern zu schätzen.

3. Montage planen

Wand, Decke, Spiegel, Glas oder freistehend: Die Montage beeinflusst Wirkung und Alltagstauglichkeit.

4. Steuerung mitdenken

Thermostate und Zeitprogramme sollten nicht nachträglich vergessen werden.

5. Qualität prüfen

Achte auf Verarbeitung, technische Angaben, Garantie und – gerade in Österreich – eine vorhandene ÖVE-Prüfung als Sicherheitsnachweis.

6. Service bewerten

Ein guter Anbieter hilft bei Auswahl, Planung, Zubehör und Fragen nach dem Kauf. Infrarotheizung in Österreich kaufen.

Bestellung, Lieferung & Beratung

So einfach kommst du zu deiner Infrarotheizung

Hast du die passende Bauart und Leistung gefunden, geht es an die Auswahl im Shop. Wir liefern österreichweit und unterstützen dich bei allen Fragen rund um Auswahl, Planung und Zubehör. So findest du nicht nur ein Produkt, sondern die zu deinem Raum passende Lösung.

Beratung zur passenden Infrarotheizung
Persönlich begleitet Von der Auswahl bis zur Montageplanung – wir unterstützen dich.
Glossar

Wichtige Begriffe rund um Infrarot kurz erklärt

Die wichtigsten Fachbegriffe verständlich auf den Punkt gebracht.

Strahlungswärme

Wärme, die direkt auf Oberflächen und Personen wirkt – ohne die Luft als Hauptträger zu nutzen.

Konvektion

Wärmeübertragung über bewegte Luft. Typisch für klassische Heizkörper, führt zu mehr Luftzirkulation.

Heizlast

Die Leistung, die ein Raum braucht, um eine Wunschtemperatur zu halten – abhängig von Größe, Dämmung und Fenstern.

Wattzahl (W)

Gibt die elektrische Leistung der Heizung an. Sie sollte zur berechneten Heizlast des Raums passen.

Kilowattstunde (kWh)

Einheit für den Energieverbrauch. Verbrauch × Strompreis ergibt die Stromkosten.

Wirkungsgrad

Elektrische Direktheizungen wandeln die eingesetzte Energie nahezu vollständig in Wärme um.

Thermostat

Regelt die Temperatur und schaltet die Heizung bei Erreichen des Sollwerts ab – wichtig für die Effizienz.

Schutzart (IP)

Kennzeichnet den Schutz gegen Feuchtigkeit und Staub. In Bädern ist eine geeignete Schutzart entscheidend.

Oberflächentemperatur

Die Temperatur von Wänden und Möbeln beeinflusst das Behaglichkeitsgefühl stark mit.

Behaglichkeitstemperatur

Das gefühlte Wohlfühlklima, das sich aus Luft- und Oberflächentemperatur zusammensetzt.

FAQ

Häufige Fragen zur Infrarotheizung

Kompakte Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Kosten, Verbrauch, Leistung, Altbau, Hauptheizung und Kaufentscheidung.

Was kostet eine Infrarotheizung im Betrieb?

Die Betriebskosten hängen von Heizleistung, Nutzungsdauer, Dämmstandard und Strompreis ab. Eine gut geplante Infrarotheizung läuft nicht dauerhaft, sondern wird über Thermostate geregelt. Konkrete Richtwerte findest du in der Stromverbrauch-Tabelle, deinen Fall berechnest du mit dem Stromkostenrechner.

Wie viel Watt braucht eine Infrarotheizung pro Quadratmeter?

Als grobe Orientierung werden je nach Dämmung oft rund 50 bis 100 Watt pro Quadratmeter genannt. Je nach Raumhöhe, Außenwänden, Fenstern und gewünschter Temperatur kann der Bedarf aber stark variieren. Am sichersten ist die Berechnung mit dem Heizlastrechner.

Kann eine Infrarotheizung als Hauptheizung genutzt werden?

Ja, wenn die Heizlast korrekt berechnet wird und das Gebäude geeignet ist. Wichtig sind ausreichende Leistung, passende Thermostate und sinnvolle Raumsteuerung. Im Altbau und in der Sanierung sollten Dämmung und Fenster vorab geprüft werden.

Wie schnell wird ein Raum mit Infrarot warm?

Die Strahlungswärme ist relativ schnell spürbar, da sie direkt auf Personen und Oberflächen wirkt. Bis sich Wände und Möbel als Wärmespeicher aufgeladen haben, dauert es etwas länger – danach hält die Behaglichkeit gleichmäßig an.

Wie lange hält eine Infrarotheizung?

Da Infrarotheizungen keine beweglichen Teile, keinen Brenner und keine wasserführenden Leitungen haben, gelten sie als sehr langlebig und wartungsarm. Hersteller geben in der Regel lange Nutzungszeiten an. Entscheidend sind Qualität und fachgerechte Installation.

Ist eine Infrarotheizung im Badezimmer sicher?

Ja, wenn passende Modelle mit geeigneter Schutzart verwendet und fachgerecht montiert werden. Besonders beliebt sind Spiegel-, Glas- und Badheizungen – mehr dazu auf der Seite zur Infrarotheizung im Badezimmer.

Ist eine Infrarotheizung gesund?

Viele Menschen empfinden die Strahlungswärme als angenehm. Da weniger Luftbewegung entsteht, wird häufig weniger Staub aufgewirbelt als bei klassischen Heizkörpern. Was das für empfindliche Personen bedeutet, liest du im Beitrag Gesundes Heizen für Allergiker & Asthmatiker.

Hilft eine Infrarotheizung gegen Schimmel?

Warme Oberflächen bleiben tendenziell trockener, was Schimmelbildung entgegenwirken kann. Entscheidend bleiben Lüftung, Dämmung und Feuchtigkeitsquellen. Details findest du im Ratgeber Infrarotheizung gegen Schimmel.

Wo sollte eine Infrarotheizung montiert werden?

Die Heizung sollte so montiert werden, dass die Wärmestrahlung frei in den Raum wirken kann. Große Möbel direkt davor sollten vermieden werden. Möglich sind Wand-, Decken- und freistehende Montage.

Kann ich Infrarot mit Photovoltaik kombinieren?

Ja, die Kombination mit Photovoltaik kann sinnvoll sein. Besonders interessant ist sie bei gut gedämmten Gebäuden, niedriger Heizlast und intelligenter Steuerung. Ob sich der Schritt lohnt, erfährst du im Ratgeber Infrarotheizung & Photovoltaik.

Welche Infrarotheizung ist die richtige für mich?

Das hängt von Raumgröße, Dämmung, Montageart, gewünschter Temperatur, Nutzung und Designwunsch ab. Am besten startest du mit dem Heizlastrechner und siehst dir anschließend passende Modelle im Shop an.

Finde jetzt die perfekte Infrarotheizung für dein ZuhauseNutze unsere Rechner, entdecke passende Modelle und lass dich bei Bedarf beraten.
Nächster Schritt

Finde die passende Infrarotheizung für dein Zuhause

Wenn du nach dem Lesen besser einschätzen kannst, ob Heizen mit Infrarot zu deinem Projekt passt, ist der nächste Schritt die konkrete Berechnung.

7 Jahre Garantie

Langzeit-Sicherheit auf alle Heizpaneele – direkt vom österreichischen Hersteller.

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