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Infrarotheizung in der Sanierung – lohnt sich der Umstieg?

Alte Heizsysteme sind oft ineffizient, wartungsintensiv und teuer im Betrieb. Wer sein Haus oder seine Wohnung saniert, steht früher oder später vor der Frage: Lohnt sich der Umstieg auf eine Infrarotheizung? Die Antwort lautet: In vielen Fällen ja – und zwar langfristig. Infrarotheizungen bieten einfache Installation, niedrige Anschaffungskosten und ein gesundes Raumklima – besonders in modernisierten Gebäuden mit verbesserter Dämmung.

Auf den Punkt gebracht: In der Sanierung sind Infrarotheizungen ideal, wenn du Wartung, Rohre und Heizkessel vermeiden möchtest. Sie arbeiten leise, effizient und schaffen ein angenehmes Wohnklima – perfekt für Teil- oder Komplettsanierungen.

Wann sich der Umstieg auf Infrarotheizung lohnt

Der Wechsel zu einer Infrarotheizung ist vor allem dann interessant, wenn du keine wasserführenden Systeme mehr möchtest oder Teile des Hauses gezielt sanierst – etwa Bad, Schlafzimmer oder Homeoffice. Besonders geeignet ist sie bei:

  • Teilsanierungen oder Umbauten einzelner Räume
  • Wohnungen oder Häusern mit verbesserter Dämmung
  • Heizungsmodernisierung ohne Eingriff in die Bausubstanz
  • Feuchtigkeit oder Schimmelproblemen an kalten Wänden
  • Kombination mit selbst erzeugtem Strom aus Photovoltaik (optional)

Die größten Vorteile im Überblick

Wartungsfrei & langlebig

Kein jährlicher Service, keine Pumpe, kein Brenner – einfach montieren und genießen. Infrarotpaneele funktionieren über Jahrzehnte zuverlässig ohne Folgekosten.

Einfache Nachrüstung

Kein Umbau von Rohren oder Heizkreisen nötig. Stromanschluss genügt – perfekt bei Renovierung einzelner Räume oder Etagen.

Angenehmes Raumklima

Infrarotwärme erwärmt Oberflächen statt Luft. Dadurch bleibt die Luftfeuchtigkeit stabil – ideal gegen kalte Wände und Schimmel.

Planbare Kosten

Keine überraschenden Wartungs- oder Reparaturkosten. Anschaffung und Verbrauch sind klar kalkulierbar – transparent und fair.

Ehrliche Kosten & Wirtschaftlichkeit

Eine komplette Infrarotheizung für ein Einfamilienhaus kostet in der Regel zwischen 3.000 und 7.000 € – je nach Raumgröße, Dämmqualität und Design. Teilumrüstungen (z. B. Bad, Keller oder Büro) sind oft schon mit 1.000 – 2.500 € realisierbar.

KriteriumInfrarotheizungÖl/Gas/Wärmepumpe
Anschaffung3.000 – 7.000 €20.000 – 45.000 €
Wartungkeine150 – 300 €/Jahr
Lebensdauer20 – 30 Jahre15 – 30 Jahre
InstallationEinfach, kein Wasser, kein SchachtAufwändig, bauliche Arbeiten nötig
Betriebskostenabhängig vom Dämmstandardabhängig von Brennstoffpreisen

*Bei sanierten Gebäuden mit moderner Dämmung liegt der Wärmebedarf meist bei 40–60 kWh/m² a. Bei 0,23 €/kWh ergeben sich jährliche Heizkosten von etwa 400–1.250 € für 100 m² Wohnfläche. (abhängig vom aktuellen Dämmstandard)

Praxisbeispiele & Tipps für die Sanierung

  1. Heizlast berechnen: Nutze unseren Heizlast-Rechner, um die ideale Leistung pro Raum zu ermitteln.
  2. Platzierung planen: Heizpaneele an kalten Außenwänden oder unter Fenstern montieren – dort wirken sie am effektivsten.
  3. Feuchträume bevorzugen: Im Bad sorgt eine Infrarotheizung in Spiegeloptik für beschlagfreie Sicht und trockene Wände. Dieses Modell ist in Schwarz, Weiß und Spiegeloptik erhältlich – perfekt abgestimmt auf jedes Raumdesign.
  4. Teilweise Umrüstung: Räume mit hoher Nutzung zuerst ausstatten – etwa Bad, Büro oder Wohnraum.
  5. Intelligente Steuerung: Moderne Thermostate erhöhen Effizienz und Komfort.

Beliebte Einsatzbereiche

  • Altbau-Sanierung mit besserer Dämmung
  • Keller, Bad oder Dachgeschoss
  • Ferienhäuser & Zweitwohnungen
  • Wohnungen mit Schimmelproblemen

FAQ – Häufige Fragen

Kann man eine alte Heizung einfach durch Infrarot ersetzen?
Ja, in vielen Fällen problemlos. Die Paneele benötigen nur Stromanschlüsse und können raumweise installiert werden. Rohre, Heizkörper und Wartung entfallen komplett.
Ist Infrarotwärme wirklich angenehm?
Ja. Sie erwärmt Wände, Möbel und Körper direkt – ähnlich wie Sonnenwärme. Dadurch entsteht ein gleichmäßiges, behagliches Raumgefühl ohne Luftzug.
Wie hoch sind die laufenden Kosten?
Bei sanierten Gebäuden mit guter Dämmung liegen die jährlichen Heizkosten für 100 m² bei rund 400–700 €, abhängig von Nutzung, Dämmung und Stromtarif.
Kann ich Infrarot mit meiner bestehenden Heizung kombinieren?
Ja. Viele nutzen Infrarotheizungen ergänzend – etwa für Bäder, Arbeitsräume oder Übergangszeiten. Das reduziert den Energieverbrauch des Hauptsystems deutlich.

Fazit & nächste Schritte

Infrarotheizungen sind in der Sanierung eine effiziente, saubere und wartungsfreie Alternative zu klassischen Systemen. Sie überzeugen durch niedrige Anschaffungskosten, einfache Installation und hohen Komfort. Wer saniert, kann mit Infrarot gezielt einzelne Räume modernisieren oder das ganze Haus auf ein zukunftssicheres Heizkonzept umstellen.

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Hinweis: Alle Angaben dienen der Orientierung. Die tatsächliche Effizienz hängt von Dämmung, Nutzung und Standort ab.

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